AGB


I Allgemeines

1. Die nachstehenden Vereinbarungen gelten für Mietverträge sowie für Kaufverträge.
Um einen Mietvertrag handelt es sich auch, wenn und soweit Gegenstände
zum Zwecke der Vermietung von fairscape hergestellt werden, wenn nicht
ausdrücklich anderes vereinbart wird. Von fairscape im Zuge einer Vermietung
gelieferte Gegenstände gehen nicht in das Eigentum des Kunden über.

2. Von den hierin enthaltenen Bestimmungen abweichende Regelungen, insbesondere
auch Geschäftsbedingungen des Kunden sowie vom Kunden verlangte Änderungen
und Ergänzungen sowie Nebenabreden sind nur mit ausdrücklicher schriftlicher
Bestätigung von fairscape wirksam. Die hierin enthaltenen Bestimmungen
gelten auch für alle weiteren Verträge mit dem Kunden, die nach dem ersten Vertrag
unter diesen Bestimmungen zustande kommen, sofern nicht ausdrücklich
schriftlich anders vereinbart.

3. Diese Bedingungen bleiben auch im Falle der rechtlichen Unwirksamkeit einzelner
Teile im übrigen in vollem Umfange wirksam. Anstelle einer unwirksamen
Bestimmung gilt diejenige wirksame Bestimmung als vereinbart, deren wirtschaftlicher
Gehalt der unwirksamen am nächsten kommt.

II Angebot und Auftrag

1. Nur schriftliche Angebote der fairscape sind wirksam. Die Bestellung kann, falls
nicht anders angegeben, nur innerhalb von zwei Wochen nach Angebotsdatum
erfolgen. Abweichungen der Bestellung vom Angebot werden Vertragsinhalt nur mit
ausdrücklicher schriftlicher Bestätigung der Abweichungen seitens der fairscape.

2. Sofern fairscape eine Auftragsbestätigung erteilt, ist ausschließlich diese maßgeblich.
Beanstandungen der Auftragsbestätigung der fairscape sind nur gültig,
wenn sie der fairscape schriftlich unverzüglich, längstens innerhalb von acht Tagen
nach Datum der Auftragsbestätigung zugehen.

3. fairscape ist bemüht, Änderungs- und Nachtragsbestellungen des Kunden gegen
zusätzliche Vergütung zu entsprechen, soweit zeitlich und sachlich/fachlich möglich.
Wird die Vergütung nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart, setzt fairscape sie nach
billigem Ermessen fest (§ 316 BGB.) Sofern infolge von solchen nachträglichen
Bestellungen Mehraufwand bei der Erstellung der ursprünglich vereinbarten Leistung
erforderlich wird, ist dieser gesondert zu vergüten, soweit er nicht in der Vergütung
für die Zusatzbestellung ausdrücklich enthalten ist. Zeitliche Verzögerungen
aufgrund von Änderungs- und Nachtragsbestellungen gehen zu Lasten des Kunden.

4. Dem Kunden ist bekannt, dass betreffend Messestände deren Spezifikation
regelmäßig einer Genehmigung der Messeleitung und ggfs. anderer maßgeblicher
Behörden oder Einheiten bedarf und die Genehmigung auch mit Änderungsvorbehalten
und Auflagen versehen werden kann. fairscape steht nicht dafür ein, dass
der mit dem Kunden geplante, festgelegt und vereinbarte Messestand genehmigungsfrei
ist oder auflagenfrei genehmigt wird. Sind zur Herbeiführung der Genehmigung
und des Aufbaus des Messestandes zusätzliche Leistungen der fairscape
erforderlich, die im ursprünglichen Leistungsumfang nicht ausdrücklich enthalten
sind, sind diese gesondert zu vergüten.

5. Für die Rohstoffe, Materialien und die Herstellung gelten die Werksnormen des
Zulieferers und die im Schnellbau üblichen Toleranzen. fairscape behält sich
Änderungen der Bauausführung, insbesondere aus technischen und logistischen
Gründen vor. Solche Änderungen berechtigen den Kunden nicht zu einer Minderung
der Vergütung. Hält fairscape aus wichtigem Grund eine Änderung für erforderlich,
die zu einer Wertminderung oder Werterhöhung der bestellten Leistung
führt, wird sie dies dem Kunden unverzüglich anzeigen und die Änderung der
Vergütung vorschlagen. Kommt es innerhalb angemessener Frist nicht zu einer
Einigung über die Veränderung der Vergütung, ist fairscape nach ihrer Wahl
berechtigt, Vergütung für ihre bis dahin im Hinblick auf den Auftrag veranlassten
oder entstandenen Leistungen bzw. Kosten zu verlangen und im übrigen vom
Vertrag zurückzutreten oder eine Vergütung nach billigem Ermessen zu bestimmen.
Wenn und soweit die maßgebliche Leistungsbeschreibung im einzelnen nicht
hinreichend genau sein sollte, erfolgt die Bestimmung nach billigem Ermessen der
fairscape.

III Vertragsgegenstand Mietvertrag

1. fairscape gewährt dem Mieter das Recht zum Gebrauch an den im Vertrag
bezeichneten Gegenständen. Der Mieter ist zur Zahlung der vereinbarten Vergütung
verpflichtet.

2. Die Mietsache wird für den vereinbarten Zweck und für die Dauer der Messe zur
Benutzung zur Verfügung gestellt. Der Mieter ist nicht berechtigt, die Mietsache
oder Teile davon Dritten zum Gebrauch zu überlassen oder Vereinbarungen darüber,
welcher Art auch immer, mit Dritten abzuschließen. Der Mieter darf den
vereinbarten Einsatzort der Mietsache nicht verändern und die Mietsache auch nicht
an einen anderen Ort verbringen.

3. Der Mieter hat die Mietsache pfleglich und schonend zu behandeln und vor
Beschädigung aller Art, auch durch Dritte, nach besten Kräften zu schützen. Insbesondere
gilt: Sämtliche Decken- und Wandelemente sowie die sonstigen Mietsachen
dürfen weder benagelt noch beschraubt werden. Zur Befestigung von Gegenständen
wie Werbetafeln und dergleichen dürfen nur vorgesehene Abhängeund
Schnurhaken oder rückstandsfreies doppelseitiges Klebeband verwendet
werden. Eventuelle Beschädigungen der Mietsachen durch unsachgemäßen
Gebrauch werden auf Kosten des Mieters von fairscape oder in deren Auftrag
beseitigt. Das Bekleben und/oder Bespannen der Decken- und Wandelemente mit
Dekostoffen und Dekomaterialien darf nur in Abstimmung mit fairscape vorgenommen
werden.

4. fairscape wird die Mietsache dem Mieter vertragsgemäß zur Verfügung stellen.
Reklamationen und Beanstandungen des Kunden werden nur berücksichtigt und
anerkannt, wenn sie unverzüglich schriftlich mitgeteilt werden, spätestens jedoch
bei Standübergabe bzw. bei Materialübernahme. Gehört zum Leistungsumfang der
fairscape die Montage des Mietgegenstandes, ist auf Verlangen der fairscape oder
des Mieters bei Standübergabe ein Übergabeprotokoll anzufertigen, in etwaige
Mängel der Mietsache aufgeführt sind; nimmt der Mieter an der gemeinsamen
Begehung der Mietsache trotz Aufforderung der fairscape nicht teil, ist das von
fairscape allein angefertigte Übergabeprotokoll maßgeblich. Erfolgt eine Übergabe
und wird ein Übergabeprotokoll erstellt, ist fairscape nur für im Übergabeprotokoll
festgehaltene Mängel verantwortlich. In jedem Fall sind Mängelrügen des Mieters
nach Inbenutzungsnahme der Mietsache ausgeschlossen.

5. Nach Beendigung der Messe ist die Mietsache frei von Mängeln und Beschädigungen
(ausgenommen lediglich Verschleiß in üblichem Rahmen) an fairscape
zurückzugeben. Der Mieter haftet für alle Schäden an der Mietsache, insbesondere
solche aufgrund unsachgemäßer Behandlung, unabhängig davon, ob der Mieter
oder ein Dritter den Schadenseintritt verursacht hat. Die Schadensersatzverpflichtung
umfasst die Kosten der Beseitigung des Sachschadens, eine etwaige
Wertminderung sowie den Mietzinsausfall aufgrund einer infolge des Schadens
zeitlich vorübergehend oder endgültig unmöglich gewordenen Weitervermietung des
Mietgegenstandes an Dritte. Schäden an der Mietsache werden fairscape unverzüglich
nach Rückgabe der Mietsache und erstmaliger Entdeckung des Schadens
schriftlich anzeigen. fairscape ist berechtigt, zur Schadensbeseitigung erforderliche
und geeignete Instandsetzungsarbeiten auf Kosten des Mieters selbst durchzuführen
oder durchführen zu lassen.

6. Wünscht der Kunde zusätzliche, dem eigentlichen Mietgegenstand ergänzende
Gegenstände, welche von fairscape herzustellen oder anzuschaffen sind, ist fairscape
berechtigt, die zusätzlichen Gegenstände als Kaufgegenstände zu behandeln.
7. Der Kunde versichert die Mietsache auf seine Kosten gegen - Brand, Diebstahl,
Wandalismus – während der Mietzeit, d.h. vom Tag der Übernahme bis Messeende.

IV Vertragsgegenstand Kaufvertrag

1. fairscape verschafft dem Käufer das Eigentum an den im Kaufvertrag bezeichneten
Kaufgegenstand.

2. Der Käufer ist zur Zahlung der vereinbarten Vergütung verpflichtet.

V Zeichnungen, Technische Unterlagen

1. Die in Prospekten, Zeichnungen, Maßblättern oder anderen Drucksachen enthaltenen
Angaben über Maße, Gewichte, Fassungsvermögen, Leistung, Verbrauch
und dergleichen sind nur annähernd maßgebend; verbindlich sind sie nur dann,
wenn sie im Vertrag ausdrücklich schriftlich zugesichert sind.

2. An Berechnungen, Kostenvoranschlägen, Entwürfen, Zeichnungen und anderen
technischen Unterlagen, die dem Kunden vor oder nach Vertragsabschluß von
fairscape ausgehändigt werden, behält sich fairscape das Eigentum und das Urheberrecht
vor. Sie dürfen ohne Zustimmung der fairscape vom Kunden weder für
andere Zwecke benutzt oder vervielfältigt noch Dritten ausgehändigt oder bekanntgegeben
werden. Sie sind bei Nichterteilung des Auftrags unverzüglich zurückzugeben.

3. Solche Unterlagen gehen nur dann in das Eigentum des Kunden über, wenn
entweder eine ausdrückliche vertragliche Bestimmung dies vorsieht oder wenn sie
im Auftrag des Kunden angefertigt und gesondert berechnet worden sind.

4. Ebenso bleiben Pläne und technische Unterlagen, die fairscape vom Kunden vor
oder nach Vertragsabschluß erhält, sein Eigentum und werden von fairscape weder
für andere Zwecke benutzt noch vervielfältigt noch Dritten ausgehändigt oder
bekannt gegeben.

VI Preise, Zahlungsbedingungen

1. Die angebotenen und vereinbarten Preise verstehen sich rein netto zuzüglich der
jeweils gültigen Mehrwertsteuer. Der vereinbarte Preis gilt je nach Vertragsinhalt für
die Lieferung ab Werk oder frei Aufstellungsort oder einschließlich Montage am
Aufstellungsort. Bei Lieferung an den Aufstellungsort ohne Montage erfolgt bei
Anlieferung die Entladung durch den Kunden; Wartezeiten des beauftragten Spediteurs
oder Frachtführers, weil der Kunde nicht für pünktliche und zügige Entladung
sorgt, werden dem Kunden in Rechnung gestellt. Bei Lieferung ab Werk und bei
Lieferung frei Aufstellungsort geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der
unverschuldeten Verschlechterung mit Übergabe an den Spediteur oder Frachtführer,
bei Montage durch fairscape mit Fertigstellung der Montage, spätestens jedoch
mit Übergabe auf den Kunden über.

2.a) bei Lieferung (Miete, Kauf) mit Montage, wenn nicht anders vereinbart
50% bei Auftragserteilung
30% bei Montagebeginn
10% bei Montageende
10% 10 Tage nach Datum der Schlussrechnung
b) bei Lieferung (Miete, Kauf) ohne Montage
50% bei Auftragserteilung
40% bei Lieferung
10% 10 Tage nach Datum der Schlussrechnung
c) Rechnungen für Reparaturen, Lohnarbeiten etc. Sind 10 Tage nach Datum der
Rechnung fällig und zahlbar.

3. Alle Forderungen der fairscape werden unabhängig von der Laufzeit etwa hereingenommener
und gutgeschriebener Wechsel sofort fällig, wenn die Zahlungsbedingungen
nicht eingehalten oder der fairscape Umstände bekannt werden, aus denen
sich eine wesentliche Verschlechterung der Vermögensverhältnisse des Kunden
ergibt. fairscape ist dann berechtigt, bereits bestätigte Bestellungen und Lieferungen
nur gegen Vorauszahlung oder Sicherheitsleitung auszuführen. Macht fairscape
von dem Recht auf Vorauszahlung oder Sicherheitsleitung keinen Gebrauch, so
hat dies keinen Verzicht auf spätere Geltendmachung zur Folge. Äußert fairscape
dagegen ein derartiges Verlangen, so hat dies keinen Einfluss auf die vom Kunden
übernommenen Verpflichtungen.

4. Wechsel, Schecks und alle sonstigen bargeldlosen Zahlungen werden nur aufgrund
ausdrücklicher Vereinbarungen und erfüllungshalber entgegen-genommen.
Diskont-, Einziehungs- oder sonstige Spesen gehen zu Lasten des Kunden. Sie
sind sofort netto zahlbar. Gutschriften über Wechsel und Schecks erfolgen vorbehaltlich
des Eingangs abzüglich aller Auslagen mit Wertstellung des Tages, an dem
der fairscape der Gegenwert zufließt.

5. fairscape kann dem Kunden einen Wechsel über den Rechnungsbetrag schon
vor Fälligkeit der Rechnung zur Annahme vorlegen, zu dessen unverzüglicher
Annahme der Kunde verpflichtet ist. Wenn und soweit ein Wechsel eine Laufzeit
von nicht mehr als bis zum Fälligkeitsdatum hat, ist er für den Kunden kosten- und
spesenfrei.

6. Bei Zahlungsverzug ist fairscape berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 5% über
dem jeweiligen Basiszinssatz der Europäischen Zentralbank, mindestens jedoch 8%
p. a. zu berechnen. Dadurch wird das Recht der fairscape, Ersatz für einen etwa
etwaigen weitergehenden Verzugsschaden geltend zu machen, nicht beeinträchtigt.
Während des Verzugs des Kunden ist fairscape nicht verpflichtet bereits vereinbarte
Lieferungen auszuführen; etwaige Liefer- und Leistungsfristen sind während des
Verzugs des Kunden gehemmt.

7. Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen
gegen fairscape aufrechnen oder deswegen Zurückbehaltungsrechte geltend
machen.

8. Bei Unterbrechung der Arbeiten der fairscape infolge eines kundenseitig zu
vertretenden Umstandes stellt fairscape Zwischenrechnung, deren Höhe die bis
dahin geleisteten Arbeiten und die gelieferten Materialien enthält, welche innerhalb
von 14 Tagen nach Rechnungsdatum zahlbar ist.

9. Lohnänderungen sowie Änderungen der Materialpreise oder der Zoll- und Frachttarife,
die nach Vertragsabschluß eintreten, gehen zu Lasten bzw. zugunsten des
Kunden.

10. fairscape hat Anspruch auf nach Art und Umfang übliche Sicherheit für ihre
Forderungen, auch soweit sie bedingt oder befristet sind.

VII Lieferzeit, Lieferung

1. fairscape wird sich nach besten Kräften bemühen, angegebene Liefer- und
Leistungsfristen nach Möglichkeit einzuhalten. Zeitangaben gelten jedoch stets nur
annähernd, wenn sie nicht ausdrücklich schriftlich unter Verwendung des Begriffs
"Zusicherung" o. ä. zugesichert sind. Gerät fairscape in Verzug, muss der Kunde
eine angemessene Nachfrist setzen. Nach Ablauf der Nachfrist kann der Kunde
vom Vertrag oder seiner Bestellung zurücktreten. Weitergehende Ansprüche sind
in gesetzlich zugelassenem Umfang ausgeschlossen und auf vorhersehbare Schäden
begrenzt.

2. Wenn und soweit die Mitwirkung des Kunden für von fairscape zu erbringende
Leistungen erforderlich ist, wie z. B. Beschaffung von Unterlagen, Genehmigungen
und Freigaben oder Erteilung von Informationen, verlängern sich für fairscape
maßgebliche Liefer- und Leistungszeiten, wenn und soweit der Kunde seiner Mitwirkungspflicht
nicht entspricht, zuzüglich einer angemessenen Wiederanlaufzeit,
wenn die Arbeiten unterbrochen wurden.

3. Die Lieferzeit ist durch fairscape eingehalten, wenn bis zu ihrem Ablauf der
Vertragsgegenstand das Werk verlassen hat. Verzögert sich der Versand ohne
Verschulden der fairscape, gilt als Tag der erfolgten Lieferung der Tag der Versandbereitschaft

4. Höhere Gewalt
a) Unvorhergesehene Ereignisse und höhere Gewalt, Ursachen und Ereignisse, die
eine Einschränkung oder Einstellung des Betriebes der fairscape oder eines mit
den Leistungen der fairscape befassten Betriebes erforderlich machen oder
ähnliches, berechtigen fairscape, die Lieferung um die Dauer der Behinderung
sowie eine angemessene Anlaufzeit hinauszuschieben. fairscape kann auch
von beschädigten Bestellungen oder vertraglichen Vereinbarungen ganz oder
teilweise zurücktreten.
b) Der höheren Gewalt stehen Feuer, Streik, Aussperrung und sonstige Umstände
gleich, die der fairscape die Lieferung wesentlich erschweren oder unmöglich
machen, und zwar gleichviel, ob sie bei fairscape, ihren Vorlieferanten, Transporteuren
usw. entstanden sind. Der Kunde kann von fairscape die Erklärung
verlangen, ob fairscape zurücktreten oder innerhalb angemessener Frist liefern
will.
c) Sollten derartige Umstände, deren Abwendung nicht in der Macht der fairscape
liegt, eine wesentliche Preiserhöhung herbeiführen, ist fairscape berechtigt, die
Lieferung zu einen höheren, der Kostensteigerung entsprechenden Preis
durchzuführen.

5. Teillieferungen sind zulässig; jede Teillieferung gilt als selbständiges Geschäft.
VIII Lieferung und Montage


1. Je nach Größe des Lieferungsgegenstandes erfolgt die Lieferung mit LKW der
entsprechenden Größenordnung. Der Kunde trägt dafür Sorge, dass der Abladeplatz
vom Aufstellungsort nicht weiter als 20 m entfernt ist. Bei Nichteinhaltung trägt
der Kunde die dadurch entstehenden Mehrkosten des zusätzlichen Transports.
Solange der Aufstellungsort nicht mit LKW entsprechender Größenordnung befahrbar
ist, ist fairscape zur Leistung nicht verpflichtet. Bei Übernahme der Montagearbeiten
durch fairscape muss der Boden in und um den Aufstellungsort so beschaffen
sein, dass fahrbare Gerüste eingesetzt werden können. Die Ausführung mit
einem fahrbaren oder Standgerüst muss vereinbart sein. Ansonsten gilt die Gestellung
von Schutz- und Montagegerüsten als kundenseitige Leistung vereinbart.
Andernfalls ist fairscape zur Montage nicht verpflichtet.

2. Die Montage muss ohne Unterbrechung durchführbar sein. Bei Montageunterbrechungen,
die nicht von fairscape zu vertreten sind, gehen sämtliche Kosten wie
An- und Abreise der Monteure, Wartestunden, Gerüstvorhaltungskosten, Lagerung
und Lagerungsschäden des Materials zu Lasten des Kunden

3. Ein vereinbarter Montagebeginn oder eine vereinbarte Lieferzeit ist von fairscape
nur einzuhalten, wenn der Kunde fällige Zahlungen termingerecht geleistet hat.

4. Eine vom Kunden gewünschte Verschiebung des vereinbarten Montagetermins
muss spätestens 3 Wochen vor dem vereinbarten Montagetermin schriftlich mitgeteilt
werden. fairscape wird durch eine solche Mitteilung von allen eingegangenen
zeitlichen Verpflichtungen entbunden.

5. Falls die von fairscape benötigten kundenseitigen technischen Unterlagen nicht
zu den vereinbarten genannten Terminen eingegangen sind, muss ein neuer Montagebeginn
vereinbart werden. Die Rücksendung der dem Kunden von fairscape
zur Verfügung gestellten Zeichnungen mit seinem Genehmigungsvermerk muss in
angemessener Zeit erfolgen, ansonsten muss ebenfalls ein neuer Liefertermin
vereinbart werden.

6. Die Kosten für etwaige Baustellenversicherung sowie vom Inhaber des Aufstellungsorts
erhobenen Kosten gehen zu Lasten des Kunden.

7. Verlangt der Kunde eine frühere Lieferung als vereinbart, oder hat mangelnde
Mitwirkung des Kunden zu einer Verzögerung der Herstellungszeit geführt, welche
nunmehr zwecks Einhaltung des Liefertermins aufgeholt werden muss, und fallen
deshalb bei fairscape oder ihren Vorlieferanten Über- oder Feiertagsstunden an,
trägt der Kunde die zusätzlichen Kosten.

8. Werden von der Bau- oder Messeleitung Regiearbeiten verlangt, erklärt sich der
Kunde bereit, die von dem entsprechenden Bauleiter unterschriebenen Tageslohnzettel
zu vergüten.

9. Absprachen auf der Baustelle bzw. am Aufstellungsort sind nur mit dem von
fairscape eingesetzten Montageleiter verbindlich und bedürfen der zusätzlichen
schriftlichen Bestätigung.

10. fairscape ist berechtigt, ihre Leistungen durch Sub-Unternehmer erbringen zu
lassen.

11. Vorleistungen anderer Unternehmer müssen vom Kunden vor der Montage
durch fairscape auf ihre Richtigkeit geprüft werden. Sollte sich bei der Montage
durch fairscape herausstellen, dass eine Beseitigung von Mängeln an vorhandenen
Vorleistungen notwendig ist, sind die anfallenden Wartestunden vom Kunden zu
vergüten.

IX Gewährleistung

1. fairscape leistet Gewähr dafür, dass die Mietgegenstände bei Überlassung
funktionstüchtig sind und den maßgeblichen Beschreibungen im wesentlichen
entsprechen.

2. Die Erfüllung von Gewährleistungsansprüchen bewirkt keine Verlängerung der
Gewährleistungsfrist. fairscape hat das Recht, mehrmals nachzubessern oder
Ersatzlieferung vorzunehmen. Ist es für den Kunden unzumutbar, weitere Nachbesserungsversuche
oder Ersatzlieferungen hinzunehmen, ist er nur berechtigt,
Herabsetzung der Vergütung oder nach seiner Wahl Rückgängigmachung des
Vertrages zu verlangen. Eine weitergehende Haftung für das Fehlen zugesicherter
Eigenschaften kommt nur in Betracht, falls die Zusicherung schriftlich gegeben
wurde und gerade gegen den eintretenden Mangelfolgeschaden absichern sollte.
Im übrigen sind weitergehende Ansprüche ausgeschlossen, insbesondere solche
auf Ersatz von Schäden, die nicht am Miet- bzw. Kaufgegenstand selbst entstanden
sind. fairscape haftet auch ferner nicht für die Eignung des Vertragsgegenstandes
für die vom Kunden in Aussicht genommene Zwecke. Die sachgemäße Handhabung,
Lagerung, Aufstellung und Bedienung der Vertragsgegenstände ist Voraussetzung
für die Erhaltung der Gewährleistungsansprüche. Der Kunde ist verpflichtet,
zur Vornahme eventuell notwendiger Ausbesserungsarbeiten oder Ersatzlieferungen
der fairscape eine angemessene Frist zu gewähren.

3. fairscape ist von der Verpflichtung zur Beseitigung von Mängeln befreit, solange
der Kunde seine Verpflichtungen nicht erfüllt hat, insbesondere sich mit seinen
Zahlungsverpflichtungen im Verzug befindet.

4. Soweit sich berechtigte Mängelrügen auf Gegenstände beziehen, die nicht von
fairscape selbst hergestellt sind, sondern von ihren Zulieferanten stammen, wird die
Gewährleistung darauf beschränkt, dass fairscape die ihr zustehenden Gewährleistungsansprüche
gegen ihre Zulieferanten an den Kunden abtritt.

X Eigentumsvorbehalt

1. Die von fairscape gelieferte Kaufgegenstände bleiben bis zur vollständigen
Bezahlung der ihr aus den gesamten Geschäftsbeziehung zustehenden Forderungen
einschließlich der Zinsen und Kosten sowie eventuelle Verpackungs- und
Frachtkosten und bis zur vollen Einlösung der hierfür gegebenen Wechselakzepte
und Schecks in ihrem Eigentum.

2. Wird der von fairscape gelieferte Kaufgegenstand mit anderen Gegenständen
vermischt oder verbunden, so tritt der Kunde seine Eigentums- bzw. Miteigentumsrechte
an dem vermischten Bestand oder dem neuen Gegenstand ebenfalls schon
jetzt im voraus an fairscape ab.

XI Schlussbestimmungen

1. Zwischen den Vertragsparteien findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung.

2. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Langen mit der Maßgabe, dass fairscape
auch berechtigt ist, gegen den Kunden an einem anderen Ort, an welchem ein
Gerichtsstand begründet ist, zu klagen.